Besondere Ankündigung: Das große Finale in Ybbs an der Donau!
Ein partizipatives Projekt in der Stadt Ybbs zeigt die Ergebnisse einer Zusammenarbeit zwischen Bürgern, dem Archiv, Forschungseinrichtungen und Künstlern, die von OpenGLAM.at initiiert und koordiniert wurde und sich an den Grundsätzen der Transparenz, Partizipation und des Wissenstransfers orientiert.
Finanziell unterstützt von Kulturland Niederösterreich (Regierung von Niederösterreich) für ein Jahr mit 60.000 Euro trug ein Team aus Wissenschaftlern, Bürgern, Anwendungsentwicklern, politischen Entscheidungsträgern und Künstlern (auch ehrenamtlich) zur Klärung folgender Fragen bei:
Wie wird historisches Material in die Öffentlichkeit gebracht?
Was haben traditionelle Handwerkskünste mit den globalen Herausforderungen unserer Zeit zu tun?
Wie können multimediale und multisensorische Daten langfristig erhalten und für zukünftige Projekte vernetzt werden?


Dieses Projekt ist die Fortsetzung des früheren Projekts „Ybbs 4 Dimensions“ aus dem Jahr 2024, bei dem Zeitschleifen als vierte Dimension durch eine Live-Straßenperformance in die Öffentlichkeit gebracht wurden. Die vierte Dimension der Zeit spielt weiterhin eine wichtige Rolle, doch im neuen Konzept des Kernteams von OpenGLAM.at nimmt die 3D-Visualisierung eine zentrale Stellung ein, weshalb sich der Titel zu „Ybbs ¾ Dimensions“ weiterentwickelt hat.
Der neue Schwerpunkt wurde auf dem Schiffmeisterplatz in Ybbs gesetzt. Der Schiffmeisterplatz und das Schiffmeisterhaus waren einst ein Knotenpunkt für eine Vielzahl von Handwerkern. In jüngerer Zeit hat sich der Platz zur Donau hin geöffnet und fand bisher nur wenig historische Beachtung.
Gemeinsam mit einem bemerkenswerten Team aus verschiedenen Fachbereichen entwickelte die Projektleiterin Sylvia Petrovic-Majer (OpenGLAM.at) Fragmente der Geschichtswahrnehmung für eine multisensorische Erfahrung des Schiffmeisterplatzes.
Die Künstler Klara Wandl (freiberufliche Schauspielerin), Florian Müller (Klangforum Wien) und Christoph Fereberger (Klangforum Wien) schufen gemeinsam mit Bürgern der Stadt Ybbs im Rahmen von drei Workshops Kompositionsfragmente.

Diese Kompositionen sind in die von Markus Passecker und Wolfgang Aigner (USTP) konzipierte und entwickelte mobile Anwendung eingebunden, mit der historische und zeitgenössische Artefakte in den öffentlichen Raum des Schiffmeisterplatzes eingebracht wurden. Die App nutzt Mixed Reality (MR), um einen Einblick in die Vergangenheit zu gewähren und historische audiovisuelle Medien zugänglich zu machen, während man sich auf dem Schiffmeisterplatz in Ybbs/Donau und in dessen Umgebung aufhält.
Die App zeigt eine sorgfältig ausgewählte Auswahl historischer Fotografien (kuratiert von Kathrin Kratzer) und 3D-Modelle (digitalisiert von Harald Wraunek).
Die App lädt sowohl Einwohner der Stadt als auch Touristen dazu ein, die Fragmente der Geschichte auf spielerische Weise VOR ORT mithilfe eines Tablets zu erkunden. Eine Führung kann gebucht werden unter: k.kratzer@wibs.at oder sylp@openglam.at
Niklas Erath (Student der Datenwissenschaft) hat ein Pilotprojekt entwickelt, bei dem ein HBIM-Scan (Heritage Building Information Modelling) als Extended Reality für die Erkundung mittels eines Quizspiels genutzt wird – jetzt kostenlos ONLINE erkunden!
Wir hoffen, dass Sie dem Entwickler Feedback für weitere Implementierungen geben: heritage.nckdev.at


